Koordinierung BO

Kompetenzanalyse

Um Schülerinnen und Schülern eine Unterstützung zur zielgerichteten individuellen Entwicklung und Berufsorientierung zu geben, wird in Niedersachsen das Kompetenzfeststellungsverfahren zur Ermittlung der persönlichen Stärken und Entwicklungspotenziale von Jugendlichen im 8. Schuljahrgang landesweit an allen Hauptschulen, Realschulen, den entsprechenden Zweigen der Kooperativen Gesamtschulen, den Oberschulen und den Förderschulen Lernen eingeführt.
Zur nachhaltigen Verankerung des Kompetenzfeststellungsverfahrens Kompetenzanalyse Profil AC Niedersachsen in den Schulen werden Lehrkräfte der genannten Schulformen zwecks eigenständiger Durchführung dieses Analyseverfahrens geschult. An der Qualifikation können auch sozialpädagogische Fachkräfte, die Bedienstete des Landes sind, oder für die über das Hauptschulprofilierungsprogramm Zuwendungen vom Land an den Schulträger gezahlt werden, teilnehmen.
Das Projekt wird vom Niedersächsischen Kultusministerium mit Unterstützung der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit finanziert und durchgeführt.

Kompetenzfeststellungsverfahren werden an den genannten Schulformen ab 2013 durch die Arbeitsagenturen generell nicht weiter gefördert. Da die Durchführung von Kompetenzfeststellungsverfahren an niedersächsischen Schulen der genannten Schulformen im Sekundarbereich I künftig verbindlich gefordert wird, ist die Teilnahme der Schulen an dem Fortbildungsangebot dringend anzuraten.

Nach flächendeckenden Informationsveranstaltungen der Niedersächsischen Landesschulbehörde werden die Schulungen mit den beiden Modulen „Lehrkräfte-Schulung“ und „Durchführung des Kompetenzfeststellungsverfahrens“ an den Schulen seit September 2011 angeboten.

Koordinierungsstelle Berufsorientierung

Das Land Niedersachsen hat mit Unterstützung der Regionaldirektion Niedersachsen – Bremen der Bundesagentur für Arbeit zum 1. 8. 2011 eine „Koordinierungsstelle Berufsorientierung“ im Kultusministerium eingerichtet.

Diese stellt für die allgemein bildenden Schulen ein Angebot von qualitätsgeprüften Modulen (Projekten) zur vertieften Berufsorientierung bereit, das das Regelangebot von Schule und Berufsberatung ergänzt und von den Schulen nach Bedarf und Kapazität abgerufen werden kann. Die Kooperation mit Kammern und Wirtschaftsverbänden ermöglicht die Beteiligung von Betrieben.

Als Servicestelle unterstützt die Koordinierungsstelle damit die Schulen bei der Organisation und Durchführung dieser Projekte. Aufgabe der Koordinierungsstelle ist es weiterhin, durch eine strukturierte Darstellung von landesweit angebotenen Maßnahmen zur vertieften Berufsorientierung für die Schulen Transparenz herzustellen.

Die Beauftragung von Bildungsträgern, die in Abstimmung mit der Schule die Module umsetzen, wird von der Koordinierungsstelle Berufsorientierung vorgenommen. Die Schulen werden somit von organisatorischen Aufgaben, Vertragsabschlüssen mit Bildungsträgern und der Finanzierung abrufbarer Module entlastet.

Die Koordinierungsstelle Berufsorientierung mit ihren Angeboten finden Sie unter

http://www.kobo-online.de