Netzwerk Bildungsregion

Ein wesentliches Merkmal der Bildungsregion Emsland ist über eine Vernetzung die Qualitätsentwicklung der beteiligten Schulen zu verbessern. Der Austausch der Schulen findet vor dem Hintergrund des SEIS-Qualitätsverständnisses statt. Der SEIS-Qualitätsvergleich ist ein standardisiertes Instrumentarium und versteht sich als Steuerungsinstrument für Schulleitungen und Kollegien. Der Qualitätsvergleich soll helfen, den Schulentwicklungsprozess effizienter, effektiver, systemischer und nachhaltiger zu gestalten. Die Einrichtung entsprechender Steuergruppen an den Schulen, gezielte Fortbildungen und die regelmäßige Schulinspektion vervollständigen den Maßnahmenplan. SEIS (Selbstevaluation in Schulen) wurde in der Projektphase „Eigenverantwortung in Schulen und Qualitätsvergleich in Bildungsregionen“ von 2004 bis 2008 in allgemein bildenden Schulen erfolgreich angewendet.

Ministerialrat Dr. Armin Lohmann stellt in seiner Dissertation “Qualität an Schule und von Unterricht durch Führung” fest:

  •  68 % der 107 an dem Modellprojekt „Eigenverantwortliche Schule und Qualitätsvergleiche in Bildungsregionen“ von 2005 – 2009 teilgenommenen Schulen weisen eine im Vgl. zum Landesdurchschnitt signifikant höhere Schul- und Unterrichtsqualität auf.
  •  36,6 % aller niedersächsischen Schulen, die bei der Schulinspektion überragende Ergebnisse im Niveaubereich von 85 % erreicht haben und überdurchschnittlich gute Schulabschlussquoten vorweisen können, befinden sich in der Bildungsregion Emsland.
  •  Gerade eine intensive Vernetzung von Schulen entfaltet eine große Wirkung auf ihre Qualität. Hierauf wird im Emsland besonders Wert gelegt.

 

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